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Die Zukunft ist vernetzt.

Wir kennen keine Grenzen mehr, sowohl territorial, als auch organisatorisch. Neue Arbeitsweisen und Tools lassen uns enger zusammenrücken, auch wenn wir räumlich getrennt sind. In Zukunft passiert Arbeit nicht nur an einem Ort, sondern dezentral und in Verbindung mit vielen Parteien. Die Verbindung zu jeder dieser Parteien verursacht Aufwand und damit Kosten. Mit Zaikio möchten wir diese Kosten minimieren. Doch dazu bedarf es einer durchdachten Infrastruktur.

Matthias
Matthias Prinz, Geschäftsführer & Head of UX, verantwortet bei Zaikio das Zusammenspiel und die Nutzererlebnisse der einzelnen Bestandteile und Apps. Produkte müssen für ihn ästhetisch und selbsterklärend sein.

Teure Kommunikation

Dass Auflagen und Budgets sinken, ist längst kein neues Phänomen mehr. Durch ein verändertes Marktumfeld sind Druckereien damit konfrontiert, dass die Anzahl der Aufträge zunehmen und doch am Ende immer weniger hängen bleibt. Grund dafür sind Fixkosten in der Kommunikation zu immer mehr beteiligten Parteien: Telefonate mit Lieferanten, Kunden und Zulieferern, das manuelle Übertragen von Listen aus dem neuen Web2Print Shop in ein altes ERP System, oder die interne Kommunikation zwischen Mitarbeitern in Beratung, Vorstufe, Produktion und Logistik. Jede dieser Tätigkeiten kostet Zeit und damit Geld. Die Transaktionskosten der vielen kleinen Dinge fressen die Margen der Druckereien auf.

Die Ära der Generalisten

Dazu kommt eine weitere Problematik: Vor Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, wurden komplexe Expertensystemen, ob nun MIS oder ERP genannt, eingeführt und damit die Marschrichtung vorgegeben: One to rule them all! Und die Idee war damals nicht verkehrt: Eine Software von Experten für Experten. Doch die Welt hat sich verändert.

In Druckereien arbeiten immer mehr Generalisten, die als Quereinsteiger und Querdenker neue Impulse setzen und die Geschäftsfelder in andere Richtungen verlagern. Plötzlich ist Flexibilität wichtiger als starre Prozesse, breit gestreutes Business-Know-How wichtiger als Expertenwissen im Druck.

Eine einzige Software, als glorreicher Monolith, kann solche Anforderungen immer weniger erfüllen. Und wenn doch, dann auf Kosten immer komplexer und schwerer zu beherrschender Bedienoberflächen und Konfigurationen.

Teile und herrsche

Dabei ist die Lösung doch recht einfach: Statt einer großen Software, die alles kann, muss ein modulares System her, das bedarfsgerecht und flexibel zusammengestellt werden kann. So kann sich jeder um das kümmern, was sie oder er am besten kann und alle nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten werden automatisiert.

Doch um nahtlos zusammen arbeiten zu können, müssen alle beteiligten Systeme miteinander sprechen können, in derselben Sprache und ohne Umwege. Zaikio stellt die Plattform und die Tools zur Verfügung, damit genau das möglich wird. Und das für alle Druckereien und alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette. Bühne frei für den Zaikio Account und den Zaikio Hub.

Eine Identität

Bei Zaikio stehen die Menschen und ihre Identität im Vordergrund. Deshalb gibt es den Zaikio Account. Dieser persönliche und kostenfreie Account ist die Eintrittskarte in alle angeschlossenen Systeme und Apps auf der Zaikio Plattform. Mit ihr kann sich jede Nutzerin und jeder Nutzer in alle integrierten Systemen einloggen und über den Zaikio Hub beliebig vielen Organisationen beitreten oder neue Organisationen gründen.

Unendliche Möglichkeiten

Dreh- und Angelpunkt von geschäftlichen Beziehungen bilden Zusammenschlüsse von einzelnen Nutzern, bei uns Organisationen genannt. Eine Organisation kann alles sein: Eine Druckerei, ein Softwarestudio, ein Zulieferer; generell jede Art von Unternehmen.

In unserem Zaikio Hub kann eine solche Organisation nun mit anderen Systemen verknüpft werden. Dies kann Bestandssoftware sein, die on-premise läuft oder neue Apps, die über unseren hauseigenen App Store von unseren Softwarepartnern angeboten werden. Wir sorgen dafür, dass diese Systeme nahtlos miteinander reden und Daten austauschen können. So wird eine herstellerunabhängige und bezahlbare End-to-End-Integration endlich möglich.



Im nächsten Artikel erfährst du mehr darüber, wie mit unserem Produkt Mission Control der Datenaustausch zwischen verschiedenen Systemen funktioniert.

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